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Die Wut ist weiblich
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Wir wollen die weibliche Wut sichtbar machen und von Scham befreien.
Denn Frauen fühlen genau so oft Wut wie Männer. Und diese Wut hat, wie alle anderen Gefühle auch, eine Funktion: Sie hilft uns, gut auf uns selber zu achten. Wie ein treuer Wachhund beginnt sie zu bellen, wenn jemand deutlich über unsere Grenzen geht oder uns Leid zufügt. Daher ist es wichtig, dieses Gefühl zu fühlen und anzunehmen. Und ja: Du darfst es auch zeigen! Wut zu fühlen bedeutet nicht, sich in ein aggressives Monster zu verwandeln. Wut zu fühlen bedeutet, achtsam mit dir selbst zu sein und für dich einzustehen.

„Hast du deine Tage oder was?“ „Dramaqueen.“ „Wirst du jetzt hysterisch?“ „Du bist viel hübscher, wenn du lächelst.“ – Fast jede Frau kennt solche Sätze. Daher ist für viele Frauen das Gefühl der Wut mit Scham besetzt. Die Sorge häßlich auszusehen und negativ bewertet zu werden, hält Frauen davon ab, ihre Wut zu zeigen. Dieses Gefühl zu unterdrücken bedeutet aber gleichzeitig, immer wieder Grenzüberschreitungen, Verletzungen und Ungerechtigkeiten zuzulassen.

Unsere Welt ist im Wandel. Und auch wenn das unruhige Zeiten mit sich bringt, ist das sehr gut und richtig so. Wut ist dabei eine wichtige Triebfeder. Die Frauenbewegung hat immer wieder gezeigt, wie aus der Wut Veränderung wachsen kann. Frauen ihre Wut zurückzugeben ist daher ein wichtiger Schritt hin zu einer gleichberechtigten Welt. Raus aus der Tabu-Zone mit der weiblichen Wut! Wir wollen dieses große, kraftvolle Gefühl mit seinen weiblichen Ausprägungen sichtbar machen und wütend aussehende Frauen in die Mitte der Gesellschaft zurückholen, damit die weibliche Wut vom Stigma der Hässlichkeit und von Scham befreit wird.

Für eine Welt im Gleichgewicht:
 Männer dürfen weinen.
 Und Frauen dürfen Wut zeigen!

"Die Idee für das Fotoprojekt ‚DIE Wut ist weiblich‘ ist aus meiner ganz persönlichen Lebensgeschichte heraus entstanden. Ich gehöre selbst zu den Frauen, denen Wut in ihrer Kindheit quasi ‚ab-erzogen’ wurde. Laut sein, angriffslustig sein, brüllen, aufstampfen… das alles wurde so lange geächtet, bis ich schließlich selbst der Meinung war, dass ich so gar nicht sein kann. Dass ich auch nie so fühle. Dass ich eigentlich nur sanft und verbindend und rücksichtsvoll bin.

Erst in den letzten Jahren ist für mich deutlich geworden, was fehlt. Und was es eigentlich bedeutet, nicht all meine Gefühle zu fühlen. Dass ich ein Stück weit wie amputiert bin, weil unsere Wut nämlich (wie alle anderen Gefühle auch) einen Sinn und eine Berechtigung hat. Auf der Suche nach diesem unbekannten Gefühl ist mir zunehmend klar geworden, dass ich nicht die einzige Frau bin, der ihre Wut abhanden gekommen ist..."

Rosa Engel, geboren 1975, lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Aachen. Im Zentrum ihrer Fotografie steht das Empowerment von Frauen.

Photo Credit: Patrick Engel . www.engelphotos.de

Die Wanderausstellung

Du möchtest helfen, die weibliche Wut aus der Tabu-Zone zu holen? 28 großformatige, ausdrucksstarke Bilder aus dem Projekt sind als Wanderausstellung buchbar.

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